Arbeiter errichten vor Fukushima eine schützende Barriere im Meer

Tokio. Im havarierten japanischen Kernkraftwerk Fukushima kämpfen die Arbeiter weiter. Sie begannen gestern, eine Barriere zu errichten. Damit soll verhindert werden, dass stark radioaktiver Schlamm sich im Meer ausbreitet

Tokio. Im havarierten japanischen Kernkraftwerk Fukushima kämpfen die Arbeiter weiter. Sie begannen gestern, eine Barriere zu errichten. Damit soll verhindert werden, dass stark radioaktiver Schlamm sich im Meer ausbreitet. Zeitgleich pumpt der AKW-Betreiber Tepco aber weiter leicht radioaktives Wasser in den Pazifik, um in Tanks Platz für stärker verseuchtes Wasser aus den weiterhin zu kühlenden Reaktoren zu haben. Tepco gab auch bekannt, dass ein Fukushima-Arbeiter in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Der Mann gehörte zu etwa 30 Arbeitern, die unmittelbar am besonders beschädigten Reaktor 2 des Kernkraftwerks eingesetzt waren.Einen Monat nach der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan haben 22 000 Soldaten indes eine neue Suchaktion nach Opfern gestartet. Hieran beteiligten sich gestern 90 Flugzeuge und 50 Marine-Schiffe. Die japanische Atomaufsicht verschärft nun die Sicherheitsbestimmungen für Kernreaktoren. Fortan müssen je Reaktor mindestens zwei Notstromaggregate bereitstehen, um Kühlung zu gewährleisten. Dies gilt auch für heruntergefahrene Meiler. afp

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