Ärztepräsident kritisiert Behörden für Umgang mit Schweinegrippe

München. Der Präsident des Kinder- und Jugendärzteverbands, Wolfram Hartmann, beklagt einen zu laxen Umgang mit der Schweinegrippe. "Vorige Saison wurde die Pandemie ausgerufen, in diesem Jahr kümmern sich die Gesundheitsbehörden zu wenig darum", sagte Hartmann dem Nachrichtenmagazin "Focus"

München. Der Präsident des Kinder- und Jugendärzteverbands, Wolfram Hartmann, beklagt einen zu laxen Umgang mit der Schweinegrippe. "Vorige Saison wurde die Pandemie ausgerufen, in diesem Jahr kümmern sich die Gesundheitsbehörden zu wenig darum", sagte Hartmann dem Nachrichtenmagazin "Focus". Er riet, alle Kinder gegen den Grippeerreger zu impfen: "Die Zahl der stationär behandelten Kinder ist in ganz Europa sehr hoch."Verlässliche Zahlen zu Infektionen und Todesfällen gibt es für Deutschland nicht, da die Schweinegrippe nicht länger meldepflichtig ist. Laut "Focus" sind 88 Prozent der Grippeerkrankungen vom Erreger H1N1 verursacht. dapd

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