16 Tote nach Flugzeugabstürzen

Washington/Tokio. Tragisches Ende einer Urlaubsreise: 14 Menschen sind auf dem Weg zum Skilaufen beim Absturz ihres Kleinflugzeugs am Sonntagnachmittag (Ortszeit) im US-Bundesstaat Montana ums Leben gekommen. Unter den Toten sind sieben Kinder, wie der US-Nachrichtensender CNN gestern berichtete. Zunächst war von 17 Toten berichtet worden

Washington/Tokio. Tragisches Ende einer Urlaubsreise: 14 Menschen sind auf dem Weg zum Skilaufen beim Absturz ihres Kleinflugzeugs am Sonntagnachmittag (Ortszeit) im US-Bundesstaat Montana ums Leben gekommen. Unter den Toten sind sieben Kinder, wie der US-Nachrichtensender CNN gestern berichtete. Zunächst war von 17 Toten berichtet worden .Laut Angaben der Luftfahrtbehörde FAA war die einmotorige Propeller-Maschine in Orville, Kalifornien gestartet und befand sich auf dem Flug nach Bozeman in Montana, berichteten US-Medien. Das Flugzeug zerschellte auf einem Friedhof in unmittelbarer Nähe des angesteuerten Flughafens der Stadt Butte. Die Maschine ging Augenzeugen zufolge sofort in Flammen auf. Der Pilot hatte aus noch ungeklärten Gründen sein Flugziel geändert und Butte angesteuert. Die Urlauber aus Kalifornien waren CNN zufolge auf dem Weg in einen Ski-Urlaub in den Bergen Montanas. Das kleine Flugzeug vom Typ Pilatus PC-12 sei normalerweise für nicht mehr als zehn Passagiere ausgelegt, sagte der FAA-Sprecher Les Dorr in Washington.Unterdessen kamen in Tokio beim Absturz einer Frachtmaschine auf Tokios internationalem Flughafen Narita gestern der Pilot und der Kopilot ums Leben. Eine Sprecherin des Rot-Kreuz-Krankenhauses in Narita bestätigte den Tod der beiden US-Amerikaner. Die aus China kommende FedEx-Maschine war bei starken Windböen auf die Landebahn geprallt und sofort lichterloh in Brand geraten. Medienberichten zufolge befand sich nach Angaben des Transportministeriums in der Maschine eine brennbare Flüssigkeit. Zwei Stunden benötigte die Feuerwehr, um den Brand zu löschen. Als Folge mussten 35 Flüge gestrichen und 18 weitere Flüge umgeleitet werden. In Indonesien musste gestern zudem eine Boeing 737 der Fluggesellschaft Sriwijaya Air mit 122 Menschen an Bord mit einem Triebwerksschaden notlanden. Wie der Onlinedienst "tempointeraktiv.com" berichtete, sei niemand verletzt worden. dpa

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