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Nur noch zehn Corona-Fälle an Uni-Klinik in Homburg

Covid-19 : Nur noch zehn Corona-Fälle an Uni-Klinik in Homburg

Das Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) in Homburg meldet aktuell nur zehn Corona-Fälle. Dies sind deutlich weniger als in den vergangenen Wochen.

Bei neun UKS-Patienten und einem Beschäftigten liegen bestätigte Corona-Infektionen vor. Dies geht aus einer Meldung des UKS von Montagabend hervor. Drei Patienten mit bestätigter Corona-Infektion und schwerem Krankheitsverlauf müssen danach beatmet werden. Dies sind deutlich weniger als in den vergangenen Wochen. Seit Beginn der Corona-Krise sind neun Patienten mit bestätigter Infektion im UKS gestorben. Der erste Todesfall im Saarland war ein über 80 Jahre alter UKS-Patient. Er starb bereits am 20. März. Der Mann hatte schwere Vorerkrankungen. Ein nach seinem Tod durchgeführter Corona-Test erbrachte am 21. März ein positives Ergebnis.

Seit gestern gilt eine neue Besucherregelung. Die gebührenpflichtigen Parkplätze sind wieder für Patienten und deren Angehörige geöffnet. Einmal pro Patient und Tag ist nach Angaben der Uni-Klinik zwischen 16 und 18 Uhr ein maximal einstündiger Krankenbesuch durch eine einzelne Person erlaubt. Die hochreinen Bereiche seien davon ausgenommen.

Nur noch bei einem Beschäftigten liegt nach UKS-Angaben aktuell eine bestätigte Infektion vor. Fünfzehn Beschäftige, die sich bereits vor mehreren Wochen infiziert hatten, gelten mittlerweile als geheilt. Dazu gehört auch ein Kinderarzt des UKS, der der erste bestätigte Corona-Fall im Saarland war. Anfang März wurde bei ihm das neuartige Corona-Virus nachgewiesen. Die Erkrankung verlief nach UKS-Angaben sehr milde.

Zum UKS in Homburg gehören 30 Kliniken und 20 Institute. Jährlich werden hier über 50 000 Patienten stationär und über 200 000 ambulant behandelt. Nach eigenen Angaben arbeiten über 600 Ärzte und rund 2000 Pflegekräfte beim UKS.