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Wir müssen umdenken und Wohlstand teilen

Wir müssen umdenken und Wohlstand teilen

Flüchtlinge Wir müssen umdenken und Wohlstand teilen Zu Berichten und Kommentaren über die „Tragödie von Lampedusa” (5. Oktober) Machen wir uns in unserer selbstgefälligen Friedens- und Wohlstandskultur überhaupt noch wirklich Gedanken darüber, was es heißt, Flüchtling zu sein, sein Heimatland unter Lebensgefahr zu verlassen? Unsere Probleme sind: Wo verbringe ich meinen nächsten Urlaub, welches Programm soll mein Wochenende bereichern? Im Stadion Fußballern mit einem Millionen-Jahresverdienst zusehen? Doch lieber wandern? Oder im Eigenheim mit drei Bädern, vier Fernsehern und Luxusküche werkeln? Von diesem Lebensstandard wollen wir nichts abgeben, uns von Menschen in Not aus entfernten Ländern nicht stören lassen.

Doch wir müssen umdenken und teilen.

Horst Scheid, Wiesbach