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Von Privilegierung kann keine Rede sein

Von Privilegierung kann keine Rede sein

Theater Von Privilegierung kann keine Rede sein Zum Leserbrief „Brot und Spiele auch heute noch begehrt“ von Karl-Dieter Martin (17. Mai) Was mich an diesem Text stört und was sich nicht wiederholen sollte, ist die Verwendung des Begriffs von privilegierten Theater-Besuchern.

Theater ist für alle da und für alle erschwinglich! Dank der Subventionierung etwa von acht Euro für eine "Last-Minute-Karte". Theater hat als Unterhaltungsangebot den gleichen Stellenwert wie ein Fußballspiel, ein Stadtfest, ein Zoo-, ein Museums- oder ein Schwimmbadbesuch, überall wird subventioniert! Wenn man Theater mag und sich vorurteilsfrei auf Schauspiel oder Oper einlässt, hat man gewiss ein ebenso bereicherndes Erlebnis wie bei vielen anderen Unterhaltungsangeboten, die mitunter mehr Eintrittsgeld kosten.

Ursula Dressel, Saarbrücken