Von großen und von kleinen Gaunern

StraftatenVon großen und von kleinen GaunernZum Artikel "Haftstrafe für einen verzweifelten Bankräuber" (15. Juni) und zu anderen SZ-Texten Straffreiheit, aber auch eine bessere Rendite hätte dieser Bankräuber ergaunern können

Straftaten

Von großen und

von kleinen Gaunern

Zum Artikel "Haftstrafe für einen verzweifelten Bankräuber" (15. Juni) und zu anderen SZ-Texten

Straffreiheit, aber auch eine bessere Rendite hätte dieser Bankräuber ergaunern können. Seine Pistole hätte er mit einem weißen Kragen, die kleine Bankfiliale mit dem Börsenparkett als Tatort tauschen sollen: Leerverkäufe, Spekulieren mit hoch riskanten Wertpapieren, Einsatz als Heuschrecke, das wäre sein Ding gewesen. Mit Millionen Euro als Gewinn. Mit Sicherheit kein Prozess, kein Knast und kein gesellschaftlicher Absturz. Er aber musste ja den normalen Weg gehen und läppische 21 000 Euro rauben. Drei Jahre und neun Monate Knast. Jetzt findet er die Welt ungerecht. Eine Hoffnung bleibt: Vielleicht wird ja irgendwann einer der großen Zocker sein Zellennachbar.

Eugen Thielmann, Wadgassen

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Verschwendung kennt wohl keine Grenzen

Zum Artikel "Kosten für den Pavillon laufen aus dem Ruder" (SZ vom 14. Juni) und zu Leserbriefen

Hört das denn nie auf mit der Verschleuderung von Steuergeldern? Was sind das nur für Dilettanten, die ihnen anvertraute Gelder immer wieder veruntreuen? Mehr als Verdoppelung der Baukosten - Wahnsinn! Es gibt nur vier wesentliche Gründe für solche Preisexplosionen: falsche Kostenberechnung, miserable Planung, mangelhafte Ausschreibung und Planungsänderungen in der Bauzeit. Für alle diese Gründe gibt es Schuldige, die zur Rechenschaft gezogen werden können und müssen! Rechnungshof und Staatsanwaltschaft: bitte übernehmen! Schuldige an den Pranger und ihnen an den Geldbeutel! Solche Fehlleistungen dürfen nicht unter den Teppich gekehrt werden!

Hermann Rehse, Saarbrücken

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