Uns winken fette Worte und magere Suppen

Gutscheine zum Fest?Uns winken fette Worte und magere SuppenZum Artikel "Blitzschnell und schneller" (SZ vom 4. Dezember) und zu anderen Beiträgen Da schaufelte ich mir doch eiskaltes Wasser ins Gesicht

Gutscheine zum Fest?Uns winken fette Worte und magere SuppenZum Artikel "Blitzschnell und schneller" (SZ vom 4. Dezember) und zu anderen Beiträgen Da schaufelte ich mir doch eiskaltes Wasser ins Gesicht. Hätte ja sein können, dass ich noch träume: Ein Geschenkgutschein vom Staat? Ich gehöre zu einem eher gut verdienenden Haushalt, aber wieso eigentlich nicht? Immerhin haben wir schlappe 1800 Euro weniger das Jahr über im Geldbeutel. Verhungern werden wir zwar sicher nicht, aber eine Bad-Renovierung werden wir jetzt wohl einstweilen vergessen. So wie wir am liebsten die ganze Polit-Mischpoke da oben vergessen würden, die uns permanent blitzschnell hinters Licht führt. Derweil tröste ich mich mit einem alten Sprichwort: "Wer von der Gnade der Großen leben will, bekommt fette Worte und magere Suppen." Harald Ley, Saarlouis GolfIndio-Frauen arbeiten höchstens im Club Zum Artikel "Einlochen in 3000 Metern Höhe" (3. Dezember) Die Bevölkerung von Bolivien ist die ärmste in ganz Südamerika. Nahezu alle armen Menschen in Bolivien wiederum gehören zum indigenen Teil. Ich glaube nicht, dass die beiden "Indio"-Frauen, die auf dem Foto in der SZ zu sehen sind, wirklich Zeit und Geld haben, um Golf zu spielen. Gerade die "Indio"-Frauen sind in Bolivien den ganzen Tag über und alle Tage damit beschäftigt, für die Existenz ihrer Familien zu sorgen, so dass das Einzige, was diese beiden mit dem Golfclub in La Paz zu tun haben können, nicht das Spiel mit dem kleinen Ball ist. Wenn sie Gück haben, sind sie als billige Arbeitskräfte bei diesem Golfclub in Lohn. Das abgebildete Foto ist daher aus meiner Sicht als Nachricht schlicht falsch. Volker Schwarz, Gersheim

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