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Um Wildunfä#llen vorzubeugen, empfehle ich: Zäune und Substanzen halten Wild von der Straße ab

Leserbrief Diesel : Es fehlen Ideen zur Verbesserung

„Immer mehr Wildunfälle im Saarland“, SZ vom 9. November

Ich habe in dem Artikel konkrete Vorschläge zur Verbesserung vermisst. Der Gesetzgeber könnte etwa verbindliche Geschwindigkeitsbeschränkungen zu Nachtzeiten einführen. Auch die Informationswege nach einem Unfall mit Wild sind vielen sicher nicht klar. Wen muss ich bei Tötung eines Tieres informieren? Muss ich selbst dafür sorgen, dass ein totes Tier von der Fahrbahn entfernt wird? Was mache ich, wenn ein schwerverletztes Tier auf der Fahrbahn liegt? Solche Infos könnte man an Schilder mit Geschwindigkeitsbegrenzung anbringen. Auch Fotos von Tieren nach Unfällen können auf potenzielle Schnellfahrer abschreckend wirken. An sehr unfallträchtigen Strecken sollte an das Anbringen von Zäunen gedacht werden beziehungsweise auch an das Aufbringen von Tiere abschreckenden Substanzen am Straßenrand. Meines Wissens haben andere Länder damit gute Erfolge erzielt. Mit solchen oder ähnlichen Regelungen wäre vielleicht mancher ermutigt, rücksichtsvoller zu fahren und sich im Notfall verantwortungsbewusster zu verhalten.