Tücken des Wahlrechts sollte man kennen

Ihr Schreiben Tücken des Wahlrechts sollte man kennen Zum Artikel „Giovanni di Lorenzo gibt bei Europwahl zwei Stimmen ab“ (Ausgabe vom 27. Mai) Ich bin Doppelstaatlerin (deutsch und französisch).

Ich wurde vom Wahlamt Saarbrücken schriftlich darüber informiert, dass ich am 25. Mai nur in einem Staat wählen darf und dass ich bei einer Entscheidung für Deutschland einen Antrag auf Eintragung ins Wählerverzeichnis stellen muss. Diesen Brief erhielt ich als Deutsch-Französin in deutscher und englischer Sprache. Es war für mich befremdlich, dass das Schreiben nicht in Deutsch und Französisch verfasst war, wo doch unsere Ministerpräsidentin so sehr für (deutsch-französische) Zweisprachigkeit wirbt. Vielleicht kann man diese Anregung ja für die nächsten Wahlen nutzen. Durchaus möglich, dass "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo verstanden hätte, dass er nur einmal wählen darf, wenn er vom Wahlamt in Italienisch angeschrieben worden wäre.

Arnhilde Thibaut-Vicart,

Saarbrücken-Dudweiler

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