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Todesschuss gegen Tiere nicht erlaubt

Todesschuss gegen Tiere nicht erlaubt

ZooTodesschuss gegen Tiere nicht erlaubtZum Artikel "Muss der Tiger aus dem Zoo?" (SZ vom 28. August) und zu Leserbriefen (5. Sept.)Wildlebende exotische Tiere lassen sich nicht ihrer Freiheit berauben. Auch hinter Gittern bleiben bestimmte Wildarten gefährlich und unberechenbar. Die Tiere werden aggressiv

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Todesschuss gegen Tiere nicht erlaubt

Zum Artikel "Muss der Tiger aus dem Zoo?" (SZ vom 28. August) und zu Leserbriefen (5. Sept.)

Wildlebende exotische Tiere lassen sich nicht ihrer Freiheit berauben. Auch hinter Gittern bleiben bestimmte Wildarten gefährlich und unberechenbar. Die Tiere werden aggressiv. Ob gegen den Tiger ein Tötungsschuss begründet war, stelle ich infrage. Eine gute Alternative wäre ein Betäubungsschuss gewesen. Laut Tierschutzgesetz wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wer ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet. Auch ist eine artgerechte Haltung gesetzliche Bedingung. Kann es etwa artgerecht sein, wenn Elefanten an den Füßen in Ketten gelegt und den fehlenden Bewegungsdrang durch Wippen hin und her suchen müssen?

Paul Kolling, Göttelborn

Flüchtlinge

Investition in die Zukunft des Landes

Zum Leserbrief "Geld sollte nicht verschleudert werden" von Reiner Jager (SZ vom 6. September)

Ich war tief erschüttert, dass unsere Rentner so arm und bedürftig sind. Herr Jager sollte sich für ein Rettungspaket einsetzen, damit nicht auch noch die jährliche Kreuzfahrt ins Wasser fällt. Wie in allen Gesellschaftsteilen gibt es auch unter den Rentnern Härtefälle, dennoch ist dieser Alterspyramidenteil privilegiert. Da "verschleudert" unser Staat Steuergelder an von Hunger, Folter und Tod bedrohte Menschen. Damit könnte man noch mehr Pfadfinderlager der Bundeswehr in Afghanistan errichten oder Prestige-Flughäfen bauen. Ob Aussiedler, Flüchtlinge oder Asylbewerber: Dieses Geld ist eine Investition in die Zukunft unseres Landes.

Patrick Ehrlich, Quierschied

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