1. Nachrichten
  2. Meinung
  3. Standpunkt

Straftat zum Nachteil der Allgemeinheit

Straftat zum Nachteil der Allgemeinheit

SteuerVergehen Straftat zum Nachteil der Allgemeinheit Zum Leserbrief „Neue Sportart für Leistungsträger boomt“ von Willi Huppert (SZ vom 30. April) Man kann nicht Steuerausgaben der von uns gewählten Volksvertreter in Relation setzen mit der strafbaren Handlung eines Einzelnen.

Auch mir gefällt nicht, wie Steuern zum Teil verwendet beziehungsweise, wie von Herrn Huppert angemerkt, "aus dem Fenster geworfen werden." Daraus jedoch Verständnis für eine vorsätzliche Straftat eines Einzelnen zum Nachteil der Allgemeinheit - also auch indirekt für Herrn Huppert - aufbringen zu können, halte ich für moralisch und demokratisch äußerst bedenklich. In einem Rechtsstaat gibt es nur Gleiches im Recht, nicht im Unrecht. Dies sollte Herr Huppert bei seinen Überlegungen eigentlich mit einbeziehen.

Klaus Lengert, Völklingen

SPRACHE

Unsere Sprache ist so vielseitig

Zu den Leserbriefen von Marlene Frey und Edgar Dreistadt (SZ vom 11./12. Mai)

Kein Kopfschütteln wegen vermeintlicher Unwissenheit, Frau Frey. Danken möchte ich Ihnen für Ihren Leserbrief. Ich kritisiere den permanenten Verfall unserer schönen Sprache. Zum Beispiel das neu entdeckte Wort "Inklusion" (Einschließung), das seit kurzer Zeit ständig Verwendung findet, wenn es eigentlich um Integration (Einbeziehung) geht. Behinderte wollen einbezogen werden und nicht eingeschlossen. Einer entdeckt das Wort und alle schreiben ab. Zu "You" Saar kann ich Herrn Dreistadt nur beipflichten: Blöder geht's nicht mehr. Unsere Sprache ist so vielseitig, dass es für jedes Fremdwort ein besseres deutsches Wort gibt, das auch jeder versteht.

Horst Lang, Heusweiler