SPD zählt Äpfel und Birnen

Meinung: SPD zählt Äpfel und Birnen

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SPD zählt Äpfel und Birnen

Von Dietmar Klostermann

In der saarländischen SPD-Landtagsfraktion sitzen Spitzen-Mathematiker, die kürzlich der Opposition vorgerechnet haben, dass man Äpfel mit Birnen rechnerisch vergleichen kann. Oder vereinfacht: wie aus Minus mal Minus Plus wird. Das Mathe-Genie der Sozis, Dr. Magnus Jung , stellt dazu folgende Gleichung auf: Die bisher drei Mal in der Woche mit vitaminreichem Schulobst belieferten Klassen bekommen künftig wöchentlich zwei Obstkörbchen abgezogen. Zu diesem Minus gesellt sich das Minus von Finanzminister Stephan Toscani , der nicht mehr Steuergeld für eine gesunde Ernährung der Saar-Schüler ausgeben will. Rechengenie Jung macht unterm Strich dennoch ein Plus draus: Denn jetzt würden künftig weitaus mehr Schulklassen mit Äpfeln und Birnen bedacht, wenn auch nur ein Mal in der Woche. Was lernen wir daraus: Wenn mehr Menschen versorgt werden müssen, wird der Kuchen in kleinere Stücke geschnitten. Das nennt sich dann soziale Gerechtigkeit.