1. Nachrichten
  2. Meinung
  3. Standpunkt

So mancher Ehemann unter den Besuchern

So mancher Ehemann unter den Besuchern

Bordelle So mancher Ehemann unter den Besuchern Zum Artikel „Vom Kinderheim ins Bordell“ von Michael Jungmann (26. April) und zu anderen Texten Das hier erwähnte Ehepaar ist mir persönlich bekannt.

Die beiden haben noch niemals irgendjemanden bedroht oder genötigt, zu "Perversitäten" gezwungen. Im Gegenteil, die Betriebe wurden im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben stets durch die berufenen Stellen unbeanstandet kontrolliert, korrekt geführt. Es wurde kostenlos Wohnraum auch für die Ehepartner und Kinder der beschäftigten Damen zur Verfügung gestellt, medizinische Behandlung bezahlt. Die Frauen sind freiwillig hier. Stammtischparolen und heuchlerische "moralische" Entrüstung sind wenig hilfreich. Vielleicht berichtet die SZ einmal über die vielen (Ehe-)Männer unter den Kunden der Betriebe.

Rüdiger Schorr, Nonnweiler

Sparkurs

Europa wird in Schutt und Asche gelegt

Zum Artikel "So nah und doch so fern" (2. Mai) und zu weiteren SZ-Beiträgen zum Haushalt

Nach Protest von EU-Sozialkommissar Andor folgt auch aus Frankreich deutliche Kritik am "Sparkurs" der Regierung Merkel. Vielen Staaten in Europa geht es nicht trotz Sparbemühungen immer schlechter, sondern wegen dieser extremen Sparversuche. In Merkels kleiner Welt wird gespart, wenn man die Renten im Westen nicht stärker erhöht. In der normalen Welt wird als Folge weniger konsumiert, was zu Steuerausfällen führt. Die Arbeitslosigkeit nimmt zu. Frau Merkel ist lernunfähig und nicht in der Lage, Zusammenhänge zu erkennen. Es kann nicht länger hingenommen werden, dass diese Frau Europa in Schutt und Asche legt.

Roland Kuntz, Saarbrücken

> : Mehr Leserbriefe