Scheiden tut weh

Heute wird sie also eingeläutet, die Scheidung des Jahres, vielleicht des Jahrhunderts. Nach Jahrzehnten in einer festen Beziehung will sich die stolze Britannia vom europäischen Stier verabschieden. Geben wir zu, es war nie eine Love Story, was die beiden Partner verband, eher eine höchst unromantische Zweckgemeinschaft. Aber nach außen hin, das sagen fast alle, wirkten sie stets wie ein souveränes Paar.

Jetzt geht es wie bei allen Trennungen zunächst einmal um das Tafelsilber. Der düpierte Stier will seine davoneilende Partnerin die Scheidung so teuer wie möglich bezahlen lassen. Sie aber säuselt ihm betörend ins Ohr: "Lass' uns doch gute Freunde bleiben. Es kann im Grunde alles so bleiben wie es ist. Nur im Bett läuft halt nix mehr!"

Spannend wird auch, ob sich das schwierige schottische Kind letztlich für Mama oder Papa entscheiden wird. Man sieht ganz deutlich, diese Scheidung wird kompliziert. Aber auch hier ist ja nicht ausgeschlossen, dass Geschiedene irgendwann wieder zusammenfinden, wenn sie sich erst einmal gründlich die Hörner abgestoßen haben.