Die dänische Tageszeitung "Berlingske Tidende" meint am Sonntag zur Entscheidung des US-Republikaners John McCain für die Gouverneurin von Alaska, Sarah Palin, als Vizepräsidentschafts-Kandidatin:

Die dänische Tageszeitung "Berlingske Tidende" meint am Sonntag zur Entscheidung des US-Republikaners John McCain für die Gouverneurin von Alaska, Sarah Palin, als Vizepräsidentschafts-Kandidatin:Die Republikaner stehen vor ihrem Parteitag. Viel wird davon abhängen, wie Palin hier ankommt

Die dänische Tageszeitung "Berlingske Tidende" meint am Sonntag zur Entscheidung des US-Republikaners John McCain für die Gouverneurin von Alaska, Sarah Palin, als Vizepräsidentschafts-Kandidatin:Die Republikaner stehen vor ihrem Parteitag. Viel wird davon abhängen, wie Palin hier ankommt. Sie muss den rechten Parteiflügel überzeugen, dass man mit ihr eine unerschütterliche Abtreibungsgegnerin bekommt. Und sie muss nicht zuletzt die gesamte US-Nation davon überzeugen, dass sie in der Lage ist, den Job als Präsidentin zu bewältigen, falls McCain sterben sollte. Eine große Aufgabe. Und entscheidend bei der Wahl.Die in Zürich erscheinende "NZZ am Sonntag" schreibt dazu:Am wertvollsten aber ist vielleicht, dass die Vize-Kandidatin die bibelfesten Wähler anspricht, die wohl hinter ihrem Seelenverwandten George Bush stehen, aber dem liberaleren Querkopf McCain bisher mit Misstrauen begegnet sind. (...) Trotzdem, McCains überraschende Wahl birgt ein großes Risiko und kostet ihn vielleicht noch den Sieg im November. Denn die Aussicht, der heute 72-Jährige könnte als ältester je gewählter US-Präsident im Amt vom Tod ereilt und durch eine Politikerin mit erst zwei Jahren regionaler Regierungserfahrung ersetzt werden, wird zahlreiche Wähler mit Unbehagen erfüllen."Der Tagesspiegel am Sonntag" blickt auf die Lage Barack Obamas nach dem Parteitag der Demokraten: Die Partei ist geschlossen, kampfeswillig und siegesgewiss. Aber reicht das auf Dauer? Das wird man erst in zwei, drei Wochen wissen, mit Abstand zu beiden Conventions. Falls Obama auch dann keinen signifikanten Vorsprung erzielt, muss er sich fragen, wie er McCain überhaupt in der Wählergunst hinter sich lassen will. Mainstream-Amerika fremdelt mit dem dunkelhäutigen Senator.In der "Berliner Morgenpost" liest man zur US-Wahl:Entscheiden wird eine überschaubare Gruppe von Wechselwählern, die ihren Kontostand prüfen und kühl entscheiden wird, welchem von beiden Kandidaten sie eine spürbare Besserung zutrauen. Wenn Obamas Strahlkraft nicht nur die Herzen stärkt, sondern auch die Aussicht auf vollere Brieftaschen, dann hat er eine Chance aufs Weiße Haus.

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