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Riskante und überflüssige Pläne von Rehlinger für den Strukturwandel im Saarland

Kommentar : Riskant und überflüssig

Das Land braucht weder die eine noch die andere neue Gesellschaft. Mit dem Einstieg bei Unternehmen lässt sich das Land auf kaum zu steuernde Risiken ein. Abschreckendes Beispiel ist die Beteiligung des Bundes an der  Commerzbank.

Aus der kurzen Rettungsaktion wurde ein Dauerengagement. Ähnliches droht auf das Saarland zuzukommen. Ein Einstieg bei einem Unternehmen, das im Strukturwandel steckt und in Not ist, ist immer schwierig, auch wenn Gutachten positive Prognosen geben. Die Gefahr ist groß, dass sich das Land Dauer-Sanierungsfälle aufhalst. Eine Landesgesellschaft für den Arbeitsmarkt ist zwar nicht riskant, aber überflüssig. Arbeitsagentur und Transfergesellschaften können das allein.