Reinholds erste Banane

Meinung: Reinholds erste Banane

Meinung:

Reinholds erste Banane

Von Oliver Schwambach

Manchmal fragt man sich ja: Was tun unsere Minister eigentlich so den lieben langen Tag? Ganz einfach: Der Eine wundert sich, dass, ganz gleich, wie lange er auch die Landeskasse schüttelt und rüttelt, einfach nichts mehr rausspringen will. Und der Andere wundert sich, was man so alles auf einen Museumsanbau schreiben kann. Gut, dass es da unseren Umweltminister Reinhold Jost gibt. Der macht wenigstens was Reelles. Gestern hat er zum Beispiel Bananen vor der Europa-Galerie verteilt. Seine stets charmante Pressedame ließ danach verlauten, Jost habe die gelben Früchtchen verschenkt, um für fair gehandelte Lebensmittel zu werben.

Wie wir aber erfahren haben, probt der Minister vielmehr für eine tragende Rolle in einem Sat1-Film. Darin spielt Jost einen Wessi, der am Abend des 9. November 1989 einer gewissen "Zonen-Angie" eine Banane schenkt. Und die ist darüber so glücklich, dass sie fortan nur noch Deutschland dienen will . . .