Rechte Kategorisierung ist keine böse Medienkampagne

Leserbrief Rechte Ansichten : Nicht die Medien kategorisieren hier

Leserbriefe von Karl Gabriel Breyer, SZ vom 25. September, und Dirk Dehnen, SZ vom 26. September

„Rechts“ oder „links“ heißen politische Ansichten in Anlehnung an Sitzordnungen früherer Parlamente. „Rechte“ Ansichten sind konservativ, gesellschaftsbewahrend, „linke“ progressiv, gesellschaftsverändernd, weil die Politiker, die auf der entsprechenden Seite der Versammlungsleitung saßen, derartige politische Ziele teilten. Diese Kategorisierung ist keine moderne böse Medienkampagne, sondern Mittelstufenwissen. Warum die Aufregung? „Rechts“ ist nicht „rechtsextrem“. Teile meiner Ansichten sind eher links, andere eher liberal, andere rechts – na und?

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