Publikumslieblinge werden geschmäht

TheaterPublikumslieblinge werden geschmähtZum Leserbrief "Generalintendantin auf erfolgreichem Kurs" von Ingeburg König (SZ vom 5. März) Frau König meint, die Arbeit von Frau Generalintendantin Dagmar Schlingmann sei "bis jetzt doch zur Zufriedenheit der Theaterbesucher"

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Publikumslieblinge werden geschmäht

Zum Leserbrief "Generalintendantin auf erfolgreichem Kurs" von Ingeburg König (SZ vom 5. März)

Frau König meint, die Arbeit von Frau Generalintendantin Dagmar Schlingmann sei "bis jetzt doch zur Zufriedenheit der Theaterbesucher". Diese Feststellung weise ich ganz entschieden zurück! Ich bin keineswegs mit ihrer Arbeit zufrieden. Mit ihr kamen die Personalquerelen ans Theater. Mit extrem großer Verbitterung denke ich an ihr Verhalten gegenüber Frau Krahnenfeld und Herrn Baehr. Seither waren wir zwei Jahre nicht mehr im Theater in Saarbrücken. Sie ist für mich "ein eiskalter Engel". Ich bedauere zutiefst, dass Frau Schlingmann nicht nach Bonn gewechselt ist. Ihre Art, mit langjährigen Publikumslieblingen umzugehen, ist menschlich nicht verständlich. Karl-Heinz Folz, Saarlouis

Anerkennung

Weniger Beste sind besser als viele Beste

Zum Artikel "Wer wird Saarlands Bester"? (SZ vom 1. März) und zu weiteren Themen-Beiträgen

Seit vielen Monaten werden die SZ-Leser über die Besten der Besten informiert, oft in mehreren Artikeln pro Zeitungsausgabe. "Beste" sind doch in der Realität selten, aber es scheint, als hätte sich diese Beitragsserie zur "besten der besten" gemausert. Begriffe können durch übermäßige Verwendung leider auch an Bedeutung verlieren. Ständig wird die SZ mit der Besten-Ausrufung "verbessert". Besser wäre es wohl, den Begriff "Beste" mal besser zu gebrauchen. Ob mein Leserbrief besser als andere ist, lasse ich Bessere entscheiden. Besten Dank aber für die Aufmerksamkeit. Auf jeden Fall habe auch ich ehrlichen Respekt vor den Besten!

Alfred Dörrenbächer,

Neunkirchen

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