Presseschau : Presseschau

Die „Frankfurter Rundschau“ kommentiert die Begnadigung des umstrittenen Sheriffs Arpaio durch US-Präsident Donald Trump:

Die „Frankfurter Rundschau“ kommentiert die Begnadigung des umstrittenen Sheriffs Arpaio durch US-Präsident Donald Trump:

Diesmal hat er mit der Begnadigung von Joe Arpaio, dem wohl rassistischsten Sheriff der Vereinigten Staaten, nicht nur Öl ins Feuer der Debatte gegossen, die seit dem Ausbruch der rechten Gewalt in Charlottesville tobt. Vor allem hat er die Richter und Gerichte seines Landes erneut geschwächt und damit indirekt staatliche Misshandlung von Unschuldigen gerechtfertigt. (...) Nur weil ein Lateinamerikaner in der Wüste Arizonas misshandelt wird, nur weil ein Transgender nicht zum Militär darf, geht es keinem in den USA besser. Zugleich wird immer deutlicher, wie schwer es ist, diese Entwicklung zu stoppen oder gar umzukehren. Einziger Trost: Trump wird nach der Begnadigung Arpaios und dem Sturm der massiven Kritik von allen Seiten politisch immer einsamer und isolierter.

Das „Straubinger Tagblatt“ lobt das Festhalten der CSU am herkömmlichen Verbrennungsmotor:

Ob sich die selbsternannten Umweltexperten von dem Münchner „Machtwort“ beeindrucken lassen, ist fraglich. Dennoch hat Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer Recht. Denn die „Hexenjagd“, die derzeit gegen den Verbrennungsmotor und besonders den Diesel im Gange ist, beginnt für den Industriestandort Deutschland kritisch zu werden. Die durch niemanden und nichts legitimierten „Experten“ erzeugen ungehemmt einen öffentlichkeitswirksamen Druck, ohne die Konsequenzen ihres Treibens zu bedenken.

Die „Neue Osnabrücker Zeitung“ schreibt zum Terror in Europa:

Je mehr sich die Menschen an diese Art des Terrors gewöhnen, desto weniger wirkt er so verstörend wie vom IS beabsichtigt – auch der schrecklichste Effekt nutzt sich mit der Zeit ab. Leider müssen wir inzwischen leben mit diesen unvorhersehbaren Attentaten einzelner Täter. Dagegen werden auch noch so viel Polizei und noch so viel Überwachung nicht helfen. Helfen können nur Gelassenheit und eine immer wieder deutlich gezeigte Solidarität aller gesellschaftlichen Gruppen mit den Opfern und damit gegen die Täter.

Die französische „Libération“ analysiert den Verfall der Beliebtheitswerte von Präsident Emmanuel Macron seit desen Amtsantritt:

Die Rechte wirft ihm Verzagtheit beim Thema Immigration vor, die Linke den antisozialen Charakter der ersten Maßnahmen. Im Mai war Emmanuel Macron in einen Chefsessel gewählt worden. Drei Monate später befindet er sich zwischen zwei Stühlen. Die sich gefährlich auseinander bewegen.

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