Personal reicht hinten und vorne nicht aus

Personal reicht hinten und vorne nicht aus

AltenpflegePersonal reicht hinten und vorne nicht ausZum Artikel "Land stärkt die schwache Heimaufsicht" (27. Nov.) und zu anderen SZ-Texten Minister Storm behauptet, dass die saarländische Heimaufsicht durch Aufstockung um 1,45 (!) Stellen auf dann 8,3 Stellen gut arbeiten kann. Nichts daran ist gut

Altenpflege

Personal reicht hinten und vorne nicht aus

Zum Artikel "Land stärkt die schwache Heimaufsicht" (27. Nov.) und zu anderen SZ-Texten

Minister Storm behauptet, dass die saarländische Heimaufsicht durch Aufstockung um 1,45 (!) Stellen auf dann 8,3 Stellen gut arbeiten kann. Nichts daran ist gut. Ein Mitarbeiter der Heimaufsicht in Bayern prüft 13 Heime, einer im Saarland 39 Heime, durch Erkrankung eines Mitarbeiters sind es derzeit 45. Wenn die Heimaufsicht zu selten und nicht eingehend genug prüft, sind skandalöse Zustände wie in Elversberg oder mangelnde Pflege wie in einem Saarwellinger Altenheim nicht aufzudecken. Darunter leidet auch das unterbesetzte Personal. Politiker wie Storm müssen aufwachen. Gilt der Grundsatz "Die Würde des Menschen ist unantastbar" in der Pflege etwa nicht?

Rüdiger Heinrich, Saarbrücken

Motorsport

Auch auf schwächeren Autos Titel möglich

Zur Meinung "Vettel ist nun eine Legende" von Peter Wilhelm (SZ vom 27. November)

Mit der Einordnung von Sportlern als "Legende" sollte man nicht so verschwenderisch umgehen, auch wenn Sebastian Vettel unbestritten zu einem der Größten in der Motorsport-Szene aufgestiegen ist. Herr Wilhelm irrt jedoch hauptsächlich in seiner Argumentation darin, dass der Fahrer Vettel den Titel nach Schwächen seines Auto-Rennstalles Red Bull erkämpft hat. Tatsache ist doch: Erst als das Team von Red Bull die technischen Probleme beseitigt hatte, konnte der Spitzenfahrer Vettel auch wieder siegen und jetzt bereits zum dritten Mal mit nur drei Punkten Vorsprung Weltmeister werden. "Legenden" holen auch auf schwächeren Fahrzeugen Titel.

Bernd Schneider, Wadgassen