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Lafontaine kämpft gegen Windmühlen

Lafontaine kämpft gegen Windmühlen

Ihr Schreiben Lafontaine kämpft gegen Windmühlen Zum Artikel „Commerçon wirft Lafontaine ästhetisches Banau sentum vor“ (Ausgabe vom 6. No vember) und zu anderen Beiträgen Dank der Reaktion unseres Kultur- und Bildungsministers Ulrich Commerçon wird dem Beobachter wahrhaft deutlich, dass Oskar Lafontaine in seinem Bemühen, Kulturerbe wie etwa „Steine an der Grenze“ zu schützen, gegen Windmühlen kämpft.

Aber weniger Lafontaine als der Minister selbst, der den Linken in intellektueller Don-Quichotte-Manier und vollmundig zum "Ritter von der traurigen Gestalt" erklärt, wird zum Gespött. Commerçon ist nicht fähig, zwischen Schutz unserer Kulturgüter und Protest gegen Windkraftausbau in unserer Region zu differenzieren. Im Bildungsbereich hat Commerçon mehrmals schlechte Kommunikation mit Betroffenen, Inaktivität oder verspätetes Eingreifen offenbart. "Ein mutloser Minister" kommentierte die SZ. Vielleicht ein Landespolitiker, der an seine eigenen Grenzen stößt?

Mathias Weber, Merzig