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Junge Akademiker verlassen das Saarland

Junge Akademiker verlassen das Saarland

Studenten Junge Akademiker verlassen das Saarland Zum Artikel „Jeder zweite Saar Student will auswärts in Beruf einsteigen“ (SZ vom 23. Mai) Die in Ihrem Artikel aufgeführte Problematik kann ich nur mit Verwunderung zur Kenntnis nehmen.

Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus. Unsere Tochter, BWL-Diplom, Fachrichtung Personalwesen und zusätzlich SAP mit Auszeichnung, sucht seit vielen Monaten eine Anstellung. Trotz vieler Bewerbungen bei saarländischen Firmen und einer Bewerbung bei einem Ministerium der Landesregierung hatte sie noch keinen Erfolg. Da fragt man sich doch: Wo fehlen denn die vielen Fachkräfte mit guter Ausbildung im Saarland? Im Endeffekt haben also die jungen Akademiker des Landes gar keine Wahl. Sie müssen, wie Sie es formulieren, das Saarland verlassen.

Klaus Hoffmann, Köllerbach

Globalisierung

Alles nur noch im globalen Format

Zum SZ-Artikel "Warum eine Jeans niemals nur 9,90 Euro kosten kann" (Ausgabe vom 11. Mai)

Seit den Anschlägen von New York 2001 nimmt die politische und wirtschaftliche "Globalisierung" immer mehr Gestalt an. Das Fundament einer jeden Tyrannei ist die Machtzentralisierung. Aus diesem Grund haben wir heute die so genannte Globalisierung. Sie ist nichts anderes als die Machtzentralisierung in allen Bereichen. Hunderttausende protestieren gegen die Folgen dieser Machtkonzentration, die Existenzen, Gemeinschaften und Länder weltweit zerstört. Allen voran trifft es die Schwachen und Armen. Wie soll es in der Politik verschiedene "Seiten" geben, wenn doch seit einigen Jahren stets die gleiche "Agenda" umgesetzt wird? Markus Kraemer, Saarbrücken

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