Jagger muss 100 werden

Meinung:

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Jagger muss 100 werden

Von Dietmar Klostermann

Eine frohe Botschaft für alle Fans der Uralt-Rock-Band "Rolling Stones": Mick Jagger , 73, Kopf der Combo, ist gestern zum achten Mal Papi geworden. Seine 29-jährige Lebensgefährtin Melanie Hamrick schenkte ihm in New York einen Jungen. Die weltweite Netzgemeinde reagiert darauf wenig sanft: Häme und Spott prasseln auf den "Rock-Opa" ein. Dabei verkennen die Kritiker, dass die "Stones" gerade erst ein erdiges Blues-Album veröffentlicht haben und auch bei ihren Konzerten quicklebendig aufspielen. Aller Falten und Augenringe zum Trotz singen sie überzeugend davon, keine "Satisfaction" zu bekommen. Von Drogen sind sie ja geheilt, so dass der gerade geborene Knabe hoffen kann: Vater Mick muss 100 werden, damit er noch möglichst viel vom Aufwachsen mitbekommt. Der Name des Jungen steht noch nicht fest. Wie wäre es mit "Castro"? Auf Kuba haben die "Stones" vor der größten Menschenmenge jemals gespielt, da ist dieser Tribut passend.