Ich bin froh, zugeschaut zu haben

Ich bin froh, zugeschaut zu haben

saar-tatort Ich bin froh, zugeschaut zu haben Zum SZ-Artikel „Saarländer erleichtert über neuen Tatort“ (Ausgabe vom 28. Januar) Nachdem ich mir lange überlegt hatte, ob ich mir nach den beiden misslungenen ersten Folgen den dritten Saar-Tatort überhaupt anschauen soll, bin ich heute froh, es getan zu haben.

Eine Story, die durchaus täglich passieren könnte, ein Kommissar Stellbrink, der alle Nuancen seiner schauspielerischen Möglichkeiten bestens in Szene setzt, eine Kommissarin Marx, die mit ihrer nüchternen Art der Analyse den ruhigen Pol dieses Duos darstellt, eine Staatsanwältin, die deutlich bedächtiger zu Werke geht als in den ersten Folgen. Besonders gut gefallen hat mir, dass dieser Tatort keine Schießerei und keine groß zur Schau gestellte Gewalt gebraucht hat. Weiter so.

Andreas Müller, Ensdorf

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