Gib mir Tiernamen!

Früher war es möglicherweise Ausdruck sexueller Erregung, wenn man sagte: „Gib mir Tiernamen!“ Doch das ist heute nicht mehr nötig. Menschen- und Tiernamen gleichen sich an, fanden Forscher heraus.

Hunde und Katzen erhalten beliebte Kindernamen, der Mensch tierische Kosenamen. Wenn also eine Frau ruft "Waldi, komm!", ist vermutlich gar nicht ihr Dackel gemeint, sondern ihr Ehemann, mit dem sie Gassi geht. Das spiegelt natürlich die intellektuelle Annäherung von Mensch und Tier wieder. So haben kluge Haustiere inzwischen erkannt, dass Herrchen zwar treu guckt und Leckerlis apportiert, sie aber nicht versteht. Lernwillige Menschen müssen aber aufpassen, zu welchem Tier sie sich intellektuell weiterbilden wollen. So sollten Männer keine Beuteltiere werden. Denn laut einer Studie ist der Sex für viele Beuteltier-Männchen so anstrengend, dass sie danach tot umfallen. Über sie lästern andere Tierarten bereits: "Sind ja auch nur Menschen."