Es ist gerade noch mal "gut" gegangen

VerkehrssicherheitEs ist gerade noch mal "gut" gegangenZum Artikel "Realschüler überstehen schweren Busunfall leicht verletzt" (SZ vom 18. Juni) Ich finde es unverantwortlich, einem Menschen mit 72 Jahren noch das Leben junger Leute anzuvertrauen

Verkehrssicherheit

Es ist gerade noch

mal "gut" gegangen

Zum Artikel "Realschüler überstehen schweren Busunfall leicht verletzt" (SZ vom 18. Juni)

Ich finde es unverantwortlich, einem Menschen mit 72 Jahren noch das Leben junger Leute anzuvertrauen. Jeder kann sich an drei Fingern abzählen, dass das Risiko bei einem älteren Menschen, einen Infarkt oder sonstige plötzliche gesundheitliche Probleme zu bekommen, viel höher ist als bei einem jungen Menschen. Auch das Reaktionsvermögen ist mit 72 Jahren nicht mehr so ausgeprägt. Deshalb ist es für mich unvorstellbar, dass man einen Mann mit 72 Jahren noch einen Bus mit Personenbeförderung fahren lässt. Gibt es denn keine jüngeren Busfahrer? In diesem Falle ist es mal noch gerade "gut" gegangen. Wer weiß, wie so etwas beim nächsten Mal endet?

Detlef Breier, Schwalbach

Umweltpolitik

Bürger nicht durch

Zwang mitnehmen

Zum Artikel "Großer Widerstand gegen geplantes Wärmegesetz"

(SZ vom 20. Juni)

Unter dem Druck von Bürgern und Verbänden rudert Ministerin Simone Peter zurück. Statt ursprünglichem Zwang mit hohen Bußgeldern ist nun nur noch von einem ersten Entwurf für ein saarländisches Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz die Rede. Unbestritten wird die Energiewende Opfer von den Bürgern abverlangen. Die Bürger müssen jedoch durch Überzeugung und nicht mit Zwang mitgenommen werden. Es ist zu hoffen, dass die Vernunft siegt und die Pragmatiker von Jamaika und Opposition im Landtag diesen Ökowahnsinn stoppen. Oder sollte Oskar Lafontaine mit seinem Spruch "Wer grün wählt, wird sich schwarz ärgern" doch noch Recht behalten?

Jürgen Caspers, St. Ingbert

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