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Eine Sonderabgabe für Straßen ist ein Unding

Eine Sonderabgabe für Straßen ist ein Unding

Verkehr Eine Sonderabgabe für Straßen ist ein Unding Zum Artikel „Deutschlands Staßen fehlt viel Schotter“ (Ausgabe vom 23. April) und zu Leserbriefen Ich weiß nicht, ob der Herr Ministerpräsident Albig dumm, dreist oder senil ist.

Sein Vorschlag einer Sonderabgabe für den Unterhalt von Straßen beweist in jedem Fall, dass er keine Ahnung hat. Schließlich zahlt jeder Autobesitzer in Deutschland, wenn er nicht gerade einen Dienstwagen fährt wie Ministerpräsidenten, Kfz-Steuern. Diese sollen dazu dienen, unsere Straßen zu unterhalten und Löcher in ihnen zu stopfen, nicht dazu, Lücken im Staatshaushalt auszugleichen. Auf manche unserer Politiker trifft das Wort von Orson Welles zu: "Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun."

Margret Riga, Siersburg