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Ein Bischof mit wenig Rückgrat schwankt

Ein Bischof mit wenig Rückgrat schwankt

Prunk und Protz Ein Bischof mit wenig Rückgrat schwankt Zum Artikel „Tebartz-van Elst wehrt sich gegen Vorwürfe“ (28. März) und zu Leserbriefen Wie wenig Rückgrat und Selbsterkenntnis muss ein Mensch haben, wenn er ein Verhalten wie der frühere Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst an den Tag legt.

Nachdem man ihm durch ein Gutachten, nachgewiesen hat, dass er maßgeblich an den ausufernden Kosten beim Bau des neuen Bischhofsitzes beteiligt war, versucht er nun, alles seinem früheren Generalvikar Franz Kaspar in die Schuhe zu schieben. Aber wer will ihm das noch glauben? Durch das Leugnen eines Flugs erster Klasse nach Indien hat sich der kirchliche Würdenträger selbst bereits längst ins Abseits gestellt. Es bleibt zu hoffen, dass er noch einmal auf den rechten Weg zurückfindet.

Bernhard Rath, Bexbach