Ehrensold-Lust geht vor Ehrenamt-Last

Horst KöhlerEhrensold-Lust geht vor Ehrenamt-Last Zum Artikel "Abschied von Schloss Bellevue" (2./3. Juni) Fürs "Nichtstun" gerade mal 199 000 Euro jährlich einzustecken, ist schon sehr tugendhaft. Zum traurig formulierten Begriff "Aufwandsentschädigung" meine ich nur: Kein Aufwand - keine Entschädigung

Horst KöhlerEhrensold-Lust geht vor Ehrenamt-Last Zum Artikel "Abschied von Schloss Bellevue" (2./3. Juni) Fürs "Nichtstun" gerade mal 199 000 Euro jährlich einzustecken, ist schon sehr tugendhaft. Zum traurig formulierten Begriff "Aufwandsentschädigung" meine ich nur: Kein Aufwand - keine Entschädigung. Noch ärgerlicher finde ich, dass unsere ehemaligen ersten Männer auch noch Büro, Dienstwagen, Büroleiter und Sekretärin (von uns) bezahlt bekommen. Als Vorbilder könnten ehemaligen Größen des Staates besser Millionen von engagierten Menschen in Vereinen und auch in der Politik vor Ort dienen. Obwohl Welten zwischen uns liegen, habe ich mit Herrn Köhler etwas gemeinsam: Außer gelegentlichem Frust geht es uns beiden richtig gut. Ihm mit seiner Ehrensold-Lust, mir mit meiner Ehrenamt-Last! Armin Loos, Bosen SponsoringDie Biermarke vor der Haustür muss zählen Zum Artikel "FCS dreht Karlsberg Zapfhahn zu" (4. Juni) Als langjähriger FCS-Fan nehme ich die Entscheidung zugunsten von Bitburger als neuem Sponsor gegen den Alt-Partner Karlsberg mit äußerstem Befremden zur Kenntnis. 50 Jahre wurde der Club von der in Homburg ansässigen Brauerei begleitet, also auch in Zeiten, in denen jeder andere Sponsor verächtlich abgewinkt hätte. Die "Karlsberg-Tribüne" ist Kult. Wo bleiben die regionalen Aspekte? Es kann doch nicht nur der schnöde Mammon zählen. Dem FCS sei ins Stammbuch geschrieben, dass die Saarländer, auch die Saarbrücker Fans, überwiegend Karlsberg-Bier trinken. Mit der Entscheidung pro Bitburger haben die FCS-Vertreter dem Saarland und seiner Wirtschaft keinen guten Dienst erwiesen. Karl-Heinz Spaniol, Saarbrücken