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Die "Südwest Presse" (Ulm) kommentiert die Anklage gegen Thüringens Regierungschef Althaus wegen fahrlässiger Tötung:

Die "Südwest Presse" (Ulm) kommentiert die Anklage gegen Thüringens Regierungschef Althaus wegen fahrlässiger Tötung:

Die "Südwest Presse" (Ulm) kommentiert die Anklage gegen Thüringens Regierungschef Althaus wegen fahrlässiger Tötung:Ob Thüringens Ministerpräsident für den Tod der Skifahrerin Beata Christandl im juristischen Sinne verantwortlich ist, wird demnächst ein Prozess in Österreich klären

Die "Südwest Presse" (Ulm) kommentiert die Anklage gegen Thüringens Regierungschef Althaus wegen fahrlässiger Tötung:Ob Thüringens Ministerpräsident für den Tod der Skifahrerin Beata Christandl im juristischen Sinne verantwortlich ist, wird demnächst ein Prozess in Österreich klären. Politisch dürfte das Urteil jedoch bereits gefallen sein: Ein Politiker, gegen den wegen fahrlässiger Tötung während eines Wahlkampfs verhandelt wird, ist als Ministerpräsident und Zugpferd der stärksten Partei schwer vorstellbar. Das "Hamburger Abendblatt" blickt in diesem Zusammenhang auf die Lage der Union im Osten: Machterhalt für die CDU wäre in Thüringen mit einem gesunden Althaus schwierig genug geworden. Ohne ihn oder mit einem angeschlagenen Spitzenkandidaten scheint das unmöglich. Auch in Sachsen wird am 30. August gewählt, und auch dort droht der CDU ein Debakel. Die Union wird ihre letzten beiden Bastionen im Osten verlieren. Das versetzt die Partei in eine Schreckstarre, die sie daran hindert, Althaus von der Last der politischen Verantwortung und Arbeit wenigstens vorübergehend zu befreien. Vor allem zu dessen eigenem Wohl.Die "Stuttgarter Zeitung" bemerkt zum Opel-Rettungsplan:Bei nüchterner Betrachtung müssten die Bemühungen des Unternehmens, dem Staat Milliarden abzutrotzen, aussichtslos sein. (. . .) Dennoch können sich Mitarbeiter und Manager gute Chancen ausrechnen, dass die Bedenken den Interessen der Parteien untergeordnet werden. Im Wahljahr will sich Angela Merkel nicht nachsagen lassen, Tausende von Arbeitsplätzen aufs Spiel gesetzt zu haben.Die "Kölnische Rundschau" bewertet die Ergebnisse der Gaza-Geberkonferenz:Also wieder frisches Geld auch deutscher Steuerzahler in eine Region stecken, die offensichtlich nicht zur Ruhe kommt und wo der nächste Waffengang und die neuerliche Notwendigkeit eines Wiederaufbaus so sicher scheint wie die Wiederkehr des nächsten Winters? Es ist die Arbeit des Sisyphos. Und doch ist sie ohne Alternative. Verhungern lassen kann man die Menschen (. . .) nicht. Zudem droht bei weiterer Radikalisierung und regionaler Ausdehnung des Konfliktes nicht nur in Europa weit mehr Ungemach als die Zahlung von rund 370 Millionen Euro durch die EU.