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Die "Süddeutsche Zeitung" in München schreibt zur Wiederwahl von Kanzlerin Merkel:

Die "Süddeutsche Zeitung" in München schreibt zur Wiederwahl von Kanzlerin Merkel:

Die "Süddeutsche Zeitung" in München schreibt zur Wiederwahl von Kanzlerin Merkel:Angela Merkel (. . . ) wird alles daransetzen, nichts ändern zu müssen. (. . .) Und sie wird zeigen wollen, was sie schon bisher versucht hat: Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst die keiner kann - nur Angela Merkel

Die "Süddeutsche Zeitung" in München schreibt zur Wiederwahl von Kanzlerin Merkel:Angela Merkel (. . . ) wird alles daransetzen, nichts ändern zu müssen. (. . .) Und sie wird zeigen wollen, was sie schon bisher versucht hat: Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst die keiner kann - nur Angela Merkel. Das klappt nicht hundertprozentig, wie die fehlenden neun Stimmen bei ihrer Wahl im Bundestag gezeigt haben, aber es klappte bisher erstaunlich gut.Die "Nordwest-Zeitung" (Oldenburg) bemerkt zu den fehlenden Stimmen für Merkel aus dem Regierungslager: Die Wahl von Bundeskanzlerin Angela Merkel galt nur noch als Formsache. Nach Auszählung aber machte sich Stirnrunzeln in den Reihen des Regierungslagers breit. Neun Abgeordnete hatten der alten und neuen Regierungschefin die Zustimmung verweigert. Das waren mehr, als Schwarzmaler prophezeit hatten, aber weniger, als für eine Sensation benötigt wurden. In Jedem Fall aber zu viele, um sie zu ignorieren. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" kommentiert die Wahl Margots Käßmanns zur neuen Ratsvorsitzenden der evangelischen Kirche: Frau Käßmanns Wahl folgte schlicht der Einsicht, dass die Landesbischöfin aus Hannover die geeignete Nachfolgerin für Wolfgang Huber sei. Im Unterschied zu dessen männlichen Nachfolgeaspiranten ist sie die Einzige, die neben Bischof Huber öffentlich wahrgenommen wurde. Sie hat den Zusammenhang von Religion und Mediengesellschaft verstanden; die anderen nicht. Die "Dresdner Neuesten Nachrichten" bemerken dazu: Streitbar, standfest, populär: Es war nur eine Frage der Zeit, bis es Margot Käßmann mit ihrem protestantischem Vorzeigeprofil an die Spitze der evangelischen Kirche schaffen würde. Am Ende ging ihre Wahl so glatt und deutlich durch, wie selten bei einer stets streitfreudigen Synode. (. . .) Wie anstrengend das Organisieren einer schrumpfenden Kirche ist, musste Vorgänger Huber erfahren. Die von ihm entfachten Zukunftsleuchtfeuer flackern deutlich im Gegenwind der Basis. Dort aber ist Käßmann gut verankert. Keine schlechte Voraussetzung, um dem Kirchenvolk aufs Maul zu schauen im besten Lutherschen Sinn.