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Die Saar-Beamten bleiben im Nachteil

Die Saar-Beamten bleiben im Nachteil

BesoldungDie Saar-Beamten bleiben im NachteilZum Artikel "Politiker wollen mehr Geld" (SZ vom 22

Besoldung

Die Saar-Beamten bleiben im Nachteil

Zum Artikel "Politiker wollen mehr Geld" (SZ vom 22. Mai) und zu anderen Politik-Beiträgen

Beamte haben einen Anspruch darauf, dass ihre Besoldung entsprechend der allgemeinen wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnisse und unter Berücksichtigung der mit den Dienstaufgaben verbundenen Verantwortung regelmäßig angepasst wird. 2005 bis 2007 gab es keine lineare Erhöhung der Bezüge. Nach Anpassungen von 2008 und 2010 in der Summe von nur 7,1 Prozent sollen die Landes- und Kommunalbeamten jetzt erneut von einer Teilhabe an der allgemeinen Einkommensentwicklung ausgeschlossen werden. Eine Einmalzahlung in Höhe von 360 Euro brutto reicht nicht aus. Im Saarland gibt es ab 2011 eine amtsangemessene Besoldung nicht mehr.

Andreas Dax, Kleinblittersdorf

Oskar Lafontaine

Dem Saarland ein Gesicht gegeben

Zum Artikel "Lafontaine und die sanfte Tour" (SZ vom 16. Mai) und zu weiteren Beiträgen

Dass Oskar Lafontaine, der Polit-Aufmischer und Whirlwind, nach langer Abstinenz wieder nach der Krone greifen wollte, gehört zu seinem Selbstverständnis. Er verstand sich schon immer als Mahner und Warner und Wegweiser in eine gerechtere Zukunft. Als solcher wähnte er sich unersetzbar. Er nahm manches vorweg (Kernkraft, Finanzwesen), was sich oft erst nach Jahren als Treffer entpuppte. Was ich als Saarländer als sein bleibendes Verdienst wahrnehme: Durch sein Erscheinen auf der politischen Bühne gab er seinen Landsleuten das Gefühl, nicht mehr der Appendix der Nation zu sein. Er gab dem Saarland ein Gesicht.

Heinz Herges, St. Ingbert

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