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Der Trainer steht wohl unter Artenschutz

Der Trainer steht wohl unter Artenschutz

BayernDer Trainer steht wohl unter ArtenschutzZum Artikel "Kein Handschlag: Schweinsteiger entschuldigt sich bei Gauck" (SZ vom 22

Bayern

Der Trainer steht wohl unter Artenschutz

Zum Artikel "Kein Handschlag: Schweinsteiger entschuldigt sich bei Gauck" (SZ vom 22. Mai)

Warum wird jetzt nur der unglückliche Bastian Schweinsteiger aus der Bayern-Truppe nach dem Champions-League-Finale gegen den FC Chelsea, bei dem er auch noch einen Elfmeter verschossen hat, so vorgeführt? Ist er vielleicht intern zum Prügelknaben ausgelost und vorgeschickt worden? Vorher hat doch fast die halbe Bayern-Truppe den Bundespräsidenten nicht angesehen und ihm nur so im Vorbeigehen einen Handklatsch verpasst. Und vor allem ist kurz vor "Basti" sogar der vornehme Herr Jupp Heynckes mit starrem Geradeaus-Blick quasi im Stechschritt durchmarschiert. Steht der Bayern-Trainer für die Medien bei ihrer Kritik rund um das Spiel unter Artenschutz?

Uwe Behmann, St. Ingbert

Song Contest

Ein langer Werbespot mit Musikbegleitung

Zum Artikel "Baku überstrahlt die Misstöne zum Grand Prix" (SZ vom 26. Mai) und zu anderen Texten

Die Schwedin Loreen als Siegerin, der Deutsche Roman Lob auf Rang acht. Und kritische Töne der deutschen Moderatorin Anke Engelke gegen Demokratie-Defizite im Gastgeber-Land. Was man beim diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) im fernen Baku feststellen musste: Es handelte sich um einen riesigen Werbespot, der von Musik begleitet wurde. Natürlich will Aserbaidschan den Tourismus ankurbeln und Reisende zu sich locken, jedoch wäre es aus meiner Sicht besser gewesen, weniger Werbung in der Fernsehshow für das eigene Land zu machen und die Gemeinschaft und Verbundenheit mit anderen Ländern durch die Musik in den Vordergrund zu rücken.

Philipp Wagner, Ihn