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Das Aus für Gruben schlägt durch

Das Aus für Gruben schlägt durch

EnergieDas Aus für Gruben schlägt durchZum Artikel "Strom-Boss schlägt Alarm: Saar-Kraftwerke in Gefahr" (SZ vom 21. Februar)Der Zeitpunkt rückt näher, dass sich das Aus für den Saar-Bergbau bitter rächt. Zur Versorgung der Kohlekraftwerke hätte allein das Bergwerk Göttelborn/Reden genügt

Energie

Das Aus für Gruben schlägt durch

Zum Artikel "Strom-Boss schlägt Alarm: Saar-Kraftwerke in Gefahr" (SZ vom 21. Februar)

Der Zeitpunkt rückt näher, dass sich das Aus für den Saar-Bergbau bitter rächt. Zur Versorgung der Kohlekraftwerke hätte allein das Bergwerk Göttelborn/Reden genügt. Es verfügte über einen Vorrat an Stein- und Flammkohle für die nächsten 200 Jahre, aber die Besserwisser aus der Politik handelten unverantwortlich. Heute beschwert sich die Steag über die teure Importkohle. Dazu ein Energiewahnsinn mit Fotovoltaikanlagen und Windrädern, die die Natur verschandeln und hoch subventioniert werden müssen. Die Strompreise werden für Geringverdiener und Rentner nicht mehr bezahlbar. Dabei würde ein einziges Kohlekraftwerk 750 Windkraftanlagen ersetzen.

Heinrich Blasius, Morscholz

Parlament

Selbstbedienungsladen ist schon groß genug

Zum Artikel "Bald 800 Abgeordnete im Bundestag" (15. Februar) und zu anderen SZ-Texten

Als ich in der SZ las, dass womöglich dem nächsten Bundestag bis zu 800 Abgeordnete angehören könnten, hat es mir die Zornesröte ins Gesicht getrieben. Wir haben in dem kleinen Deutschland eh schon nach der Volksrepublik China das zweitgrößte Parlament weltweit. Wir haben im Bundestag mehr Mandatsträger rumturnen als die riesigen USA im gesamten Kongress (Senat und Repräsentantenhaus zusammen). Da wird unter fadenscheinigsten Argumenten vielen Müttern für ihre Erziehungszeiten die Rente verweigert, aber überlegt, wie man das ohnehin viel zu große Parlament mit Oberschnarchern wie Peer Steinbrück noch um fast ein Drittel aufstocken könnte. Anton Dörrenbächer, Stennweiler