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Anständige Renten sind Sache des Staates

Anständige Renten sind Sache des Staates

Ihr Schreiben Anständige Renten sind Sache des Staates Zum Leserbrief „45 Jahre harter Arbeit sind wirklich genug“ von Ferdinand Müller (Ausgabe vom 11. April) und zu anderen Texten Bravo, Herr Müller, genau so ist es, wie Sie es in Ihrem Leserbrief vor einigen Tagen beschrieben haben.

Die Rente mit 67 ist nichts anderes als eine Kürzung der Altersbezüge. Wer 40 oder 45 Jahre körperlich gearbeitet hat, ist fertig und kann nicht bis 67 arbeiten. Alles andere ist dummes Geschwafel von Leuten, die nicht wissen. was sie reden. Und denen ich empfehle, einmal (nur) einen Monat in einer Fabrik mit Wechselschicht oder auf dem Bau bei Wind und Wetter zu arbeiten. Ein Staat, der kurz vor der Wahl noch schnell sein Parlament aufbläht und danach eben so schnell und ohne Gewissensbisse diesen über 600 Volksvertretern zehn Prozent mehr Einkommen zugesteht, sollte den Leistungsträgern, die diesen Staat 45 Jahre lang finanziert haben, auch eine anständige Rente für ihren Lebensabend ermöglichen.

Markus Wälder, Neunkirchen