Anspruch auf geschultes Personal

PflegeAnspruch auf geschultes PersonalZum Artikel "Jung und Alt an einem Strang" (SZ vom 21. November) und zu anderen Texten Dass Sozialminister Storm den steigenden Pflegebedarf durch Ehrenamtliche abdecken will, ist ein Affront nicht nur gegenüber ehrenamtlich Tätigen in der Seniorenarbeit

Pflege

Anspruch auf geschultes Personal

Zum Artikel "Jung und Alt an einem Strang" (SZ vom 21. November) und zu anderen Texten

Dass Sozialminister Storm den steigenden Pflegebedarf durch Ehrenamtliche abdecken will, ist ein Affront nicht nur gegenüber ehrenamtlich Tätigen in der Seniorenarbeit. Einmal mehr wird Ehrenamt gleichgesetzt mit kostengünstig oder kostenfrei. Wie sollen Bürger zu ehrenamtlichem Engagement motiviert werden, wenn sie als billiger Ersatz für professionelle Kräfte dienen sollen? Auch haben pflegebedürftige Menschen, vor allem Demenzkranke, einen Rechtsanspruch auf Betreuung und Pflege durch speziell ausgebildetes Personal. Der Artikel macht wieder einmal in enttäuschender Weise klar, wo wir hierzulande in der Diskussion um das Ehrenamt stehen.

Margot Schneiders, Differten

Spitzenposten

Die Richtigen haben sich wohl gefunden

Zum Artikel "Landrat Lindemann als Sparkassen-Chef in Gespräch" (SZ vom 20. November)

Einige Spitzenposten werden neu besetzt. Ob Präsident beim Sparkassenverband, Stellen beim Rechnungshof oder in der Landesvertretung. CDU und SPD sind heftig am Schachern. Niemand will zu kurz kommen. Gemeinden müssen überall den Rotstift ansetzen, Minister Storm fordert Ehrenamtliche in der Pflege. Aber Geld für einen hochdotierten Präsidenten beim Sparkassenverband hat man. In der SZ sieht man Ministerin Anke Rehlinger auf einem Foto mit einer Axt zuschlagen. Dies wird sich vielleicht mancher Leser wünschen, um dem unsäglichen Postengeschacher Einhalt zu gebieten. In dieser großen Koalition scheinen sich tatsächlich die Richtigen gefunden zu haben.

Stefan Jakob, St. Wendel