AKK ist nicht die typische Bundesmutti wie Merkel

Annegret Kramp-Karrenbauer wird neue CDU-Vorsitzende : AKK nicht typische Bundesmutti

 Vom Tellerwäscher zum Millionär, das ist der amerikanische Traum. Der deutsche Traum heißt seit dem 7. Dezember „von der Putzfrau Gretel im Karneval zur CDU-Parteivorsitzenden und zum Merkel-Klon“.

Annegret Kramp-Karrenbauer wurde vom Hamburger Parteitag als neue CDU-Parteivorsitzende und Merkel-Nachfolgerin rekrutiert. „Bundesmutti“ Angela Merkel machte den Job als CDU-Parteivorsitzende bisher ehrenamtlich – ähnlich wie eine Putzfrau, die zwar den Mindestlohn bekommt, dafür aber oft ehrenamtlich etliche Stunden im Monat völlig umsonst putzen und ausmisten muss. Was AKK für eine Entschädigung oder Schmerzensgeld bekommt, ist noch unklar. Fest steht, sie ist nicht die typische Bundesmutti wie Merkel, sondern eher das „Bundes-Sams“ des Kinderbuchautors Paul Maar. Ihr fehlen dafür nur noch die Wunschpunkte mitten im Gesicht und ein wirkliches CDU-Parteiprogramm der Erneuerung, was auch konservative Kräfte in der Union wie Jens Spahn und Paul Ziemiak mittragen können. Übrigens, Paul Ziemiak (33), bisher Chef der Jungen Union, ist als AKKs neuer Generalsekretär vom Hamburger Parteitag bestätigt worden. Mit ihm will sie die unter Merkel gespaltene Union wieder zusammenführen. „Das Sams im Glück“ oder doch eher „Sams in Gefahr“?

Mehr von Saarbrücker Zeitung