Von der "Documenta" initiierte Liste verbotener Bücher ist online gegangen

Literatur : Liste verbotener Bücher ist nun online

(dpa) Zwei Jahre nach der documenta 14 in Kassel ist eine durch die Kunstausstellung initiierte Liste von 120 000 verbotenen Büchern online gegangen. Die Kasseler Liste sei „das weltweit größte Verzeichnis“ dieser Art, sagte gestern ein Sprecher der Uni Kassel.

Entstanden ist es durch den „Parthenon der Bücher“ der argentinischen Künstlerin Marta Minujín. Sie hatte auf der documenta einen Tempelnachbau aus 67 000 Büchern errichten lassen, um ein Zeichen gegen Zensur zu setzen. Die Kasseler Liste ist ab sofort abrufbar unter www.kasselerliste.com.