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Studie: Kulturbranche leidet mehr als der Tourismus

Gewinn ist europaweit um 31 Prozent eingebrochen : Corona trifft die Kultur härter als den Tourismus

Laut einer Studie hat die Kultur in Europa mehr unter der Corona-Krise gelitten als andere Wirtschaftszweige. Demnach sei der Gewinn im Jahr 2020 um 31 Prozent eingebrochen, mehr als im Tourismus (27 Prozent) und bei der Automobilindustrie (25 Prozent), wie die französische Nachrichtenagentur AFP mit Bezug auf den ihr vorliegenden Bericht der Firma Ernst & Young am Dienstag berichtete.

Am stärksten seien die Akteure im Bereich Bühnenkunst mit 90 Prozent weniger Einnahmen betroffen, gefolgt von der Musik mit 76 Prozent. Die europäische Kulturindustrie habe vor der Krise zu den wirtschaftlichen Schwergewichten der EU gezählt, sagte der Autor der Studie, Marc Lhermitte, zu AFP.