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Studie bestätigt zunehmende Marktkonzentration auf dem Buchmarkt

Berlin : In Deutschland erscheinen immer weniger Bücher

Die Zahl der Buchkäufer und Verlage sinkt und in Deutschland erscheinen immer weniger Bücher. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Studie des Forschungsinstituts DIW Econ im Auftrag von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hervor.

Danach ging die Zahl der Buchkäufer zwischen 2012 und 2019 von 36,9 Millionen auf 28,8 Millionen pro Jahr zurück. Die Zahl der Erstauflagen sank von 2009 bis 2018 um 14 Prozent von 81 739 auf 70 395. Bei den Neuerscheinungen kam es zu einem Rückgang um 15 Prozent von 93 124 auf 78 746. Zudem macht die Studie eine zunehmende Marktkonzentration auf dem deutschen Buchmarkt aus: Die 40 größten Verlage erzielten rund 80 Prozent des Gesamtumsatzes. Insbesondere kleine Verlage mit einem Jahresumsatz unter 100 000 Euro haben es schwer. Ihre Zahl ging um 22 Prozent zurück.