Stationen im Leben von Dagmar Schlingmann

Ein Leben fürs Theater : Biografische Stationen von Dagmar Schlingmann

Saarbrücken (ce) Dagmar Schlingmann (57) kam 2006/2007 als Nachfolgerin von Kurt Josef Schildknecht ans Saarländische Staatstheater. Ihre Anfangszeit war durch Sparauflagen belastet. Vor zwei Jahren entschied sie sich für einen Wechsel ans Staatstheater Braunschweig. Dort startet sie am 16. September mit einer Schauspiel-Inszenierung: „Haus der gebrochenen Herzen“ (George Bernard Shaw). Schlingmann wurde in Kempen geboren, studierte in Köln Theaterwissenschaft, Germanistik und Philosophie, wurde Regieassistentin und Dramaturgin bei den bekannten Regisseuren Bernhard Klaus Tragelehn, Manfred Karge und Dimiter Gottscheff und arbeitete seit 1986 als freie Regisseurin. Zwischen 1998 und 2001 leitete sie die Sprechtheatersparte am Landestheater Linz, wechselte dann als Intendantin ans Theater Konstanz und von dort nach Saarbrücken. Bereits vor ihrer Intendantinnen-Zeit hatte sie sich in Saarbrücken als originelle, herausragende Regisseurin empfohlen, unter anderem mit „Baal“ (1997) und „Macbeth“ (1999). Während ihrer Saarbrücker Intendantinnen-Ära profilierte sich Schlingmann erstmals auch als Opern-Regisseurin, inszenierte unter anderem „La Traviata“ (2008), „Madame Butterfly“ (2012) und „Rigoletto“ (2014) im Weltkulturerbe Völklinger Hütte.

(ce) Dagmar Schlingmann (57) kam 2006/2007 als Nachfolgerin von Kurt Josef Schildknecht ans Saarländische Staatstheater. Ihre Anfangszeit war durch Sparauflagen belastet. Vor zwei Jahren entschied sie sich für einen Wechsel ans Staatstheater Braunschweig. Dort startet sie am 16. September mit einer Schauspiel-Inszenierung: „Haus der gebrochenen Herzen“ (George Bernard Shaw). Schlingmann wurde in Kempen geboren, studierte in Köln Theaterwissenschaft, Germanistik und Philosophie, wurde Regieassistentin und Dramaturgin bei den bekannten Regisseuren Bernhard Klaus Tragelehn, Manfred Karge und Dimiter Gottscheff und arbeitete seit 1986 als freie Regisseurin. Zwischen 1998 und 2001 leitete sie die Sprechtheatersparte am Landestheater Linz, wechselte dann als Intendantin ans Theater Konstanz und von dort nach Saarbrücken. Bereits vor ihrer Intendantinnen-Zeit hatte sie sich in Saarbrücken als originelle, herausragende Regisseurin empfohlen, unter anderem mit „Baal“ (1997) und „Macbeth“ (1999). Während ihrer Saarbrücker Intendantinnen-Ära profilierte sich Schlingmann erstmals auch als Opern-Regisseurin, inszenierte unter anderem „La Traviata“ (2008), „Madame Butterfly“ (2012) und „Rigoletto“ (2014) im Weltkulturerbe Völklinger Hütte.

Schlingmann lebt mit ihrem Regie-Kollegen Christoph Diem zusammen, der in Saarbrücken die „Sparte4“ aufgebaut hat. Er geht als Schauspielchef mit ihr nach Braunschweig. Zusammen haben sie einen 13-jährigen, autistischen Sohn.

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