Stadtgalerie Saarbrücken: Vertrag länger, Lampen sparsamer

Stadtgalerie Saarbrücken: Vertrag länger, Lampen sparsamer

Der Vertrag von Andrea Jahn als Direktorin der Saarbrücker Stadtgalerie ist um weitere vier Jahre verlängert. Im August schließt das Haus für eine Sanierung der Beleuchtung.

Die Landeshauptstadt hat den Vertrag von Andrea Jahn als Direktorin der Saarbrücker Stadtgalerie um weitere vier Jahre verlängert. Das teilte die Stadtpressestelle auf SZ-Anfrage mit. Jahn, deren Vertrag im Juli ausgelaufen wäre, hatte die Leitung der städtischen Galerie am 1. Juli 2012 übernommen. Seitdem hat sie das Profil der Stadtgalerie als Vitrine aktueller künstlerischer Positionen geschärft, die Besucherzahlen deutlich erhöht (die Ausstellung von Chiharu Shiota 2015 etwa hatte 9000 Besucher) und dabei mehr junges Publikum angezogen. Das dürfte nicht zuletzt auf ihre Angebote der Kunstvermittlung durch Führungen oder Familien-Sonntage mit Kinderbetreuung zurückzuführen sein.

Erneuert wird in Kürze auch die Beleuchtungs-Ausstattung der Stadtgalerie sowie die Fassade des Innenhofs des Gebäudekomplexes. Die Beleuchtungsanlagen der Galerie sind nach Angaben der Stadt energetisch und technisch nicht mehr auf dem neuesten Stand. Nach dem Ende der derzeitigen Ausstellung mit Werken von Katrin Ströbel am 31. Juli schließt die Stadtgalerie für einen Monat. In dieser Zeit ersetzt die Stadt die alten Glühlampen und Leuchtstoffröhren in den Ausstellungsräumen durch modernere und sparsamere LED-Strahler, womit die Galerie ein neues Lichtkonzept erhält. Laut Aussage der Stadt ist die Finanzierung der energetischen Sanierung im Rahmen eines Förderprogramms für finanzschwache Kommunen vorgesehen. Von den auf 130 000 Euro veranschlagten Gesamtkosten, müsse die Stadt deshalb voraussichtlich nur einen Eigenanteil von 13 000 Euro tragen.

Auf Beschluss der Wohnungseigentümerschaft des Gebäudekomplexes St. Johanner Markt 24/Katholisch-Kirch-Str. 9 soll nach der Sommerpause auch die Fassade des Innenhofes saniert werden. Von den veranschlagten Kosten von 60 000 Euro wird die Landeshauptstadt den Eigentumsanteilen entsprechend rund 53 000 Euro übernehmen, teilte Stadtsprecher Thomas Blug mit.