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Saarbrücker Symposium über Netflix und Digitalisierung

Kino contra Netflix und Kollegen : HBK-Symposium im Rahmen des Ophüls-Festivals

Welche Rolle spielt das Kino im Kontext der Digitalisierung? Ist die Bedeutung des Kinos als Ort des kollektiven Erlebens dahin? Wandert das Publikum in Richtung Netflix und der Streamingkollegen ab?

Das sind einige Fragen, die ein Symposium während des Filmfestivals Max Ophüls Preis beantworten will: Die Hochschule der Bildenden Künste Saar (HBK) lädt am 14. und 15. Januar zu „Evolution und Perspektiven des Geschichtenerzählens“ in den Pingusson-Bau.

Gäste der drei Diskussionen sind unter anderem die Autorin Kathrin Röggla, der Comic-Künstler Flix, die Journalistin Verena Lueken, die Regisseurin Eva Spreitzhofer, der Produzent Ralph Schwingel und Philipp Leinemann, Regisseur des diesjährigen Eröffnungsfilms „Das Ende der Wahrheit“.

Die Diskussionen:
14. Januar, 16-18 Uhr
„Erzähl mir was – Der Ursprung der Geschichten, Geschichten als Wesensmerkmal des Menschen“
Gäste: Philipp Leinemann – Regisseur des Eröffnungsfilms „Das Ende der Wahrheit“, Berlin
Kathrin Röggla – Gegenwartsautorin, Berlin
Ralph Schwingel – Psychotherapeut/Filmproduzent, Hamburg
Roy Sommer – Professor für Anglistik und Mitbegründer des interdisziplinären Zentrums für Erzählforschung (ZEF), Universität Wuppertal

15. Januar, 14-16 Uhr
„Das Kino ist tot, lang lebe das Kino! – Ist kinematographisches Erzählen noch zeitgemäß?“
Felix Görmann alias Flix – Comicautor, -zeichner, Berlin
Verena Lueken – Romanautorin, Filmjournalistin (FAZ), Frankfurt
Eva Spreitzhofer – Regisseurin, Autorin, Wien
Stefan Stuckmann – Serienautor, Berlin

15. Januar, 16-18 Uhr
„chaise longue digital – wo geht das hin?“
Judith Ackermann – Professorin für Digitale und vernetzte Medien, FH Potsdam
Marcus Bäumer – Game Writer, Designer, Backwoods Entertainment, Hamburg
Linus de Paol – Regisseur, Autor, Berlin
Moritz Wagner – Game Designer, Mimimi Productions, München