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Russischer Star-Regisseur: Russische Justiz verstärkt Druck auf Regisseur

Russischer Star-Regisseur : Russische Justiz verstärkt Druck auf Regisseur

Die russische Justiz verstärkt den Druck auf den Star-Regisseur Kirill Serebrennikow und dessen ehemalige Mitarbeiter wegen angeblicher Unterschlagung. Gestern präsentierten Ermittler neue Vorwürfe. Diese stützen sich auf belastende Aussagen der inhaftierten Ex-Chefbuchhalterin von Serebrennikows Firma Studio 7. Die sei nur gegründet worden, um Geld zu veruntreuen, zitierte das Gericht aus ihrer Vernehmung. Der international bedeutende Theatermacher Serebrennikow gelte auch weiterhin nur als Zeuge, hieß es. Der regierungskritische Künstler hat aber der „Süddeutschen Zeitung“ gesagt, sein Pass sei eingezogen worden.

  Die russische Justiz verstärkt den Druck auf den Star-Regisseur Kirill Serebrennikow und dessen ehemalige Mitarbeiter wegen angeblicher Unterschlagung. Gestern präsentierten Ermittler neue Vorwürfe. Diese stützen sich auf belastende Aussagen der inhaftierten Ex-Chefbuchhalterin von Serebrennikows  Firma Studio 7. Die sei nur gegründet worden, um Geld zu veruntreuen, zitierte das Gericht aus ihrer Vernehmung. Der international bedeutende Theatermacher Serebrennikow gelte auch weiterhin nur als Zeuge, hieß es. Der regierungskritische Künstler hat aber der „Süddeutschen Zeitung“ gesagt, sein Pass sei eingezogen worden.

Die Ermittler nennen eine unterschlagene Summe von 2,8 Millionen Euro. Der Auftrag einer Inszenierung des „Sommernachtstraums“ sei nicht erfüllt worden. Dabei sei das Stück in Moskau, Paris und Riga gezeigt worden, sagt Serebrennikow.