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Persönliche Erinnerungen an Plattenläden gesucht.

Kampagne #loverecordstores : Aus Liebe zum Plattenladen um die Ecke

Die Kampagne „#loverecordstores“ macht auf die Lage des Musikhandels in Zeiten von Corona aufmerksam.

Solidarität mit dem Tonträgerhandel vor Ort: Dieses Ziel hat eine nun auch in Deutschland von Prominenten unterstützte Social-Media-Initiative unter dem Hashtag „#loverecordstores“. In der Corona-Krise und angesichts geschlossener Geschäfte sollten die Verbraucher ermutigt werden, ihre Musik „weiter bei unabhängigen Plattenläden und online einzukaufen“. Das teilte der Verband unabhängiger Musikunternehmerinnen und -unternehmer (VUT) mit – zu seinen Mitgliedern zählen rund 1200 Künstler, Labels, Verlage, Vertriebe und Produzenten.

Erste Videobotschaften der Bands Die Sterne und Hundreds sollen die Konsumenten auf das Anliegen aufmerksam machen. Der physische Tonträger-Markt habe in Deutschland 2019 immer noch rund 36 Prozent ausgemacht, hieß es. „Doch die aktuelle Situation beeinträchtigt die Einnahmen aus dem Verkauf von CDs, Vinyl und DVDs nun massiv. Kurz- und langfristig werden fehlenden Erträge aus dem Tonträgerhandel auch Dominoeffekte auf die weiteren Teilbereiche der Musikwirtschaft haben.“ Die Kampagne ist durch Künstler wie Elton John, Kate Tempest oder Bobby Gillespie (Primal Scream) in Großbritannien gestartet worden. Musiker und Fans wurden aufgerufen, unter dem Hashtag der Kampagne kurze Videoclips von sich zu teilen, in denen sie ihre ganz persönliche Verbindung zu einem besonderen Musikgeschäft oder auch zu Plattenläden im Allgemeinen schildern.
#loverecordstores