Ophüls-Gewinner Lass verfilmt Roman „So was von da“

Ophüls-Gewinner Lass verfilmt Roman „So was von da“

Sein lässiger und improvisierter Film "Love Steaks" - über das Minenfeld Liebe und das Schlachtfeld Hotelküche - gewann 2014 den Hauptpreis des Saarbrücker Filmfestivals Max Ophüls Preis. Regisseur Jakob Lass verfilmt nun Tino Hanekamps Roman "So was von da" über die letzte Nacht eines Musikclubs auf dem Hamburger Kiez. Wie bei "Love Steaks" setzt Lass auf Improvisation: Die Schauspieler spielen in der "echten Welt", ohne Kulissen oder ein konventionelles Drehbuch, in einem echten Hamburger Club. Die Werktreue der Romanverfilmung bestehe laut Verleih also nicht in einer Reproduktion des Buchs, sondern darin, "das Lebensgefühl des Romans auf die Leinwand knallen zu lassen". Zu sehen sind unter anderem Corinna Harfouch als Hamburger Innensenatorin und Musiker Bela B. von den Ärzten - als "toter Elvis".

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