Neuer Bond: Rami Malek wird als Bösewicht der Widersacher von Daniel Craig

Neuer Bond-Film : Bond 25: Rami Malek fordert Daniel Craig

Gestern wurden erste Details über den neuen „007“-Streifen lanciert, in dem Oscar-Preisträger Rami Malek den Bösewicht mimen wird.

(dpa) Oscar-Gewinner Rami Malek („Bohemian Rhapsody“) wird im 25. James-Bond-Film den Bösewicht spielen. Das gaben die Produzenten Barbara Broccoli und Michael G. Wilson gemeinsam mit Regisseur Cary Joji Fukunaga gestern auf Jamaika bekannt. Rami Malek, der wegen Dreharbeiten nicht vor Ort war, kündigte in einer Videobotschaft an, er werde dafür sorgen, „dass es Mr. Bond nicht leicht hat“.

Einen Titel für das nächste Agentenabenteuer hatten die Produzenten immer noch nicht parat. Der Film, der an den Vorgänger „Spectre“ (2015) anknüpfen soll, wird bis auf Weiteres als Bond 25 geführt. Immerhin wurden erste Details bekannt, die an frühere 007-Filme erinnern. Bond sei zunächst „nicht im aktiven Dienst“, hieß es, er lässt es sich auf Jamaika gut gehen. Doch sein alter Freund, CIA-Agent Felix Leiter, bittet ihn um Hilfe, um einen entführten Wissenschaftler zu retten. Dabei kommt Bond einem mysteriösen Bösewicht auf die Schliche, der eine gefährliche neue Technologie entwickelt. Am Ende von „Spectre“ hatte sich angedeutet, dass Bond den Dienst (zumindest vorerst) quittiert, um Zeit mit seiner Geliebten Madeleine Swann zu verbringen. Lea Seydoux kehrt nun als Dr. Swann zurück. Weitere aus den vorherigen Filmen bekannte Gesichter in Bond 25 sind Ralph Fiennes als Geheimdienstchef M, Ben Whishaw als Q, Naomie Harris als Moneypenny und Jeffrey Wright als CIA-Agent Leiter. Neu in der Besetzung sind Lashana Lynch („Captain Marvel“) und Ana de Armas („Blade Runner 2049“). James Bond bekommt es also gleich mit drei „Bond-Girls“ zu tun. Wen Lynch und de Armas spielen, ist noch unbekannt.

Norwegen, Italien und die Londoner Pinewood-Studios sind Drehorte für Bond 25 – neben Jamaika, wo zum dritten Mal gedreht wird. Im ersten Film „James Bond 007 jagt Dr. No“ (1962) begegnete Ursula Andress in der berühmten Strandszene Bond (Sean Connery) zum ersten Mal. Auch für Roger Moores ersten Agenteneinsatz in „Leben und sterben lassen“ (1973) wurde auf Jamaika gefilmt. Ganz in der Nähe des „Dr. No“-Strands, in Oracabessa, liegt das „Goldeneye“-Anwesen, das einst Bond-Erfinder Ian Fleming gehörte. Dort schrieb er in den 50er und 60er Jahren die Romane. Von dort wurde gestern auch die Pressekonferenz übertragen.

Bond 25 stand unter keinem guten Stern. Zweimal wurde der Start verschoben – unter anderem, weil Regisseur Danny Boyle „wegen kreativer Differenzen“ zurücktrat. Nun soll Bond 25 am 8. April 2020 anlaufen. Laut Boyle-Nachfolger Fukunaga haben die Dreharbeiten begonnen.

Mehr von Saarbrücker Zeitung