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Luxemburger Filmfestival vergibt nicht alle Preise

Wegen Corona-Krise : Weniger Preise beim Lux-Film-Fest

Das Luxembourg City Film Fest muss dem Coronavirus ein zweites Mal Tribut zollen. Nachdem das Festival bereits vor gut anderthalb Wochen vorzeitig seine zehnte Ausgabe beenden musste, wurde nun bekannt, dass die Jurys ihre Arbeit nicht wie geplant vollständig beenden konnten.

Daher hat die Festivalleitung am Freitag nur einen Teil der Gewinner bekanntgeben können.

Die Auszeichnung für den besten Dokumentarfilm ging an „Collective“ von Alexander Nanau. Der beste Beitrag in der Kategorie „Virtuelle Realität“ ist „Battlescar“ von Nico Casavecchia und Martin Allais. „Babyteeth“ von Shanno Murphy wird mit dem Jugendpreis, „Roads“ von Sebastian Schipper mit dem Schulpreis, und „Romy‘s Salon“ sowohl mit dem Preis der Kinderjury als auch dem Kinderpublikumspreis geehrt. Die internationale Jury für den Spielfilm-Hauptpreis, diesmal geleitet von der iranisch-französischen Filmemacherin und Comic-Autorin Marjane Satrapi („Persepolis“), hingegen hatte nur die Hälfte der Wettbewerbsfilme sichten können, weshalb der mit insgesamt 10 000 Euro dotierte Grand Prix in diesem Jahr entfällt. Ebenfalls gestrichen sind der Jury- und der Publikumspreis.